Buchtipp
Der Knackpunkt der Wandlung, Marko Pogacnik in Der Tag an dem die Türme fielen, Droemersche Verlagsanstalt 2002, München
Das Herz so weit, zu den Wurzeln des Friedens in Palästina und Israel, Marko und Ana Pogacnik Meier 2004, Atmosphären Verlag München
Philosophie
Wir leben in einer turbulenten Zeit.. allem voran natürlich Finanzkrise auch die Flutkatastrophe in Asien, das Attentat vom 11.September sind uns in lebendiger Erinnerung, die Wirtschaftskrise hat uns längst ereilt. Alles Ereignisse die die auf Wachstum und Erfolg ausgerichtete, vom Verstand geführte, Welt in Krisen stürzen. Der Kapitalismus und der religiöse Fanatismus, beides Verstandesgebilde, die versuchen Ihre Vorstellungen vom Heil der Welt durchzusetzen. Es kracht auf allen Ebenen: weltweit, nicht zuletzt aber auch bei uns persönlich und privat. Was sind mögliche Hintergründe und wie kann jeder einzelne damit umgehen?
In unserer Welt herrscht ein Ungleichgewicht zwischen unseren Vorstellungen die der Verstand erzeugt und die ausgerichtet auf die materielle Ebene sind und dem was auf der Gefühls- und Seelenebene im Mikro- wie im Makrokosmos stattfindet. Wir erleben derzeit verstärkt eine Zeit der Synchronizität zwischen äußeren und inneren Katastrophen. Kommt es zur Krise für die verstandesorientierten Wertvorstellungen, haben wir meist ein Problem- denn unser Verstand kontrolliert unser Leben- er weiß genau, wie es zu laufen hat.. kommt’s anders, empfinden wir es als unangenehm.
Was läuft „falsch“?
Unsere Emotionen und unser seelischer Bereich, die in der Lage wären die Gesamtheit der Geschehnisse zu erfassen, sind abhängig geworden von unserem Verstand- er allein entscheidet, was gut und was schlecht für uns ist- er konzentriert sich einzig auf materielle Ziele. Da der Verstand nicht anders kann, als die Welt in ihrer Dualität, als „duales System“, wahrzunehmen, muss er sie spalten- in „gut“ und „böse“, in „Licht“ und „Schatten“. Dabei kommt er natürlich zu der Schlussfolgerung immer nach dem zu streben, was er für „gut“ befunden hat. Wie wär’s einmal damit: der Verstand als Instrument, das umzusetzen, was auf der Gefühls- und Seelenebene erspürt wurde? Um sozusagen einen Ausgleich zu schaffen zu der einseitigen Sicht- und Lebensweise unserer Welt, die sich auf materielle Ziele konzentriert, die zwar den Verstand zeitweise zu befriedigen vermögen, nicht aber unseren innersten Wesenskern. Das ist aber gar nicht so einfach. Da unsere Außenwelt und oft auch unsere Innenwelt schon lange nach den Gesetzen des Verstandes funktioniert, ist es gar nicht so leicht zu erkennen, wo wir mit unserem Verstand unterwegs sind und wo wir aus unserem Herzen heraus fühlen und handeln. Doch nur wenn ich mich selbst erfahre und begreife kann ich auch die Welt verstehen, die letztlich nach denselben Gesetzmäßigkeiten funktioniert.
Wege aus der Krise
Die Reinkarnationstherapie, kurz RT, wie ich sie anbiete, ist eine Möglichkeit, die innere Seelenlandschaft zu erfahren, die Sprache der Seele freizulegen und somit eine Möglichkeit des Ausgleiches zu schaffen zwischen dem übermächtigen, bewertenden Verstand und der ganzheitlich orientierten Seele. Erschließe ich mir meinen Mikrokosmos, eröffne ich mir damit die Möglichkeit auch die Außenwelt zu be-greifen. Was ich in mir selbst erfahren und erkannt habe, macht mir im Außen keine Angst mehr - und muß mir nicht mehr schicksalhaft begegnen.
Und umgekehrt. Neben der Arbeit mit Seele in Form von Seelenreisen bietet die Geomantie (unter www.holisphaeren.de) einen analogen Weg an- hier dienen nicht andere Personen, Ereignisse als Spiegel der Selbsterkenntnis sondern die Umgebung im Sinne von Erde und Landschaft, auf der physischen wie auf der Seelenebene.
Der Mensch als Instrument der Wahrnehmung erfährt seine Umwelt entsprechend seiner subjektiven Realität. Wo finde ich in mir eine Entsprechung für z.B. ein energetisches Störfeld in der Landschaft? Was habe ich für Möglichkeiten meine Blockade wieder in Fluss zu bringen- mich selbst und durch den Aus-druck meines Heil-werdens die Landschaft zu heilen?
Diese unruhigen Zeiten können wir auch als eine unglaubliche Chance begreifen- denn so lange im Außen alles glattläuft, sind wir selten bereit aufzubrechen und uns von uns aus auf die Suche nach den Hintergründen zu begeben....

